Der Blog zum Thema Suchmaschinenoptimierung, Affiliate Marketing und Online Marketing.

linkaufbau-mit-artikelverzeichnissen
Von wegen!

Artikelverzeichnisse und Bookmarks sind tot?

| 3 Kommentare

Aus vielen Richtungen und dunklen Ecken hört man ja immer wieder, dass mit Artikelverzeichnissen in Sachen Suchmaschinenoptimierung überhaupt nichts mehr zu reißen ist. Mit Bookmarks schon gar nicht. Doch ich behaupte, dass das alles Quatsch und leeres Gefasel ist, um die Konkurrenz so gering wie möglich zu halten.

Meiner Meinung nach reicht es heute für den Linkaufbau für relativ schwache Keys völlig aus, Links in Artikelverzeichnissen zu setzen. Natürlich ist dies ein ziemlich großer Aufwand, funktioniert aber unter Garantie auch.

Beispiel anhand dieses Blogs

Nicht ganz uneigennützig habe ich für das diesjährige Weihnachtsgeschäft den Artikel über iPad Alternativen auf das Keyword [iPad Alternative] optimiert. Außer eines einzigen Links in einem Blogpost, (relativ stark mit guter Domain-Authority und PR4) wurden ausschließlich Artikelverzeichniss für den Linkaufbau verwandt.

Um den Worten auch Ergebnisse folgen zu lassen, hier einmal der Rankingverlauf des Keywords:

Google Ranking für Keyword iPad Alternative

Platz 3 in den Suchergebnissen

Gestartet auf Platz 6

Zwischenzeitlich haben sich die Rankings mehr oder weniger stark verschoben, dennoch war beim Linkaufbau über Artikelverzeichnisse zu jeder Zeit ein Positivtrend ersichtlich. Spannend ist, dass die Konkurrenz (Focus und ZDnet) zwar kaum Links haben, aber eine hohe Seitenautorithät. Diese zu überholen sollte sich als sehr schwierig gestalten.

Witzig war auch folgendes Ergebnis: Der Blog “iPad-Alternative.de” hatte immer die Nase vor dem Blogartikel dieses Blogs, bis der gezielte Linkaufbau auf dieses Keyword eingesetzt hat. Nun befindet sich der Blog mit dem Keyword in der Domain zwei Plätze darunter.

Was wiederum bedeutet, dass Keyword-Domains nicht immer einen Vorteil bringen müsssen, die passenden Links und dazugehörigen Linktexte sind viel wichtiger.

Aus “minderwertigen” Links “hochwertige” machen

Natürlich sollte man beim Linkbuilding nicht nur auf Artikelverzeichnisse setzen. Es gibt unendlich viele verschiedene Stellschrauben, die man (kostenlos) verwenden kann, um hochwertige Links auf die Money-Pages zu ziehen. Dazu zählen:

  • Linkbaits (“Ködern” von Backlinks durch Aktionen, z.B. Gewinnspiele)
  • Gastartikel auf Blogs mit ähnlichen Themen (Kostenlos, mit viel Trust und Power und frei bestimmbaren Linktext)
  • Forenlinks (In einem themenrelevante Forum anmelden, 10- 20 sinnvolle Artikel schreiben und per bbCode [url=http://example.com]linktext[/url] dofollow Links mit frei bestimmbaren Linktext abstauben.
  • Links aus Artikelverzeichnissen “aufwerten” (Auf Artikelverzeichnis einen Link setzen, und diesen dann mit Blogkommentaren, Gästebuchlinks und Bookmarks beschießen, bis er einen gewissen Trust erlangt hat. Diese gebündelte Kraft gibt er dann an den gesetzten Link weiter)
  • Expired Domains (Ausgelaufene Domains die schon Trust und Links besetzen kaufen, mit neuem Inhalt befüllen und auf die Seiten verlinken, die diese Power erhalten sollen)
  • “Satteliten” (Freeblogs auf tumblr, WordPress, Blogspot erstellen, mit Inhalt füttern und wenn diese im Index sind mit der Seite verlinken, die in den Suchergebnissen gepusht werden soll)

Ohne Fleis kein Preis

Auch wenn vielerorts behauptet wird, dass oben genannte Methoden nicht mehr funktionieren, wette ich dagegen. Mit diesen Methoden kommt man früher oder später an sein Ziel: einem guten Ranking in Google.

Das verschiedene Firmen die Linkaufbau anbieten dies nicht gerade unterstützen liegt auf der Hand, denn sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt.

Als Jungseo (wie meine Wenigkeit) hat man in der Regel wenig Geld, dafür viel Zeit und Arbeitskraft/wille. Um das fehlende Geld zu kompensieren kann man mit viel Fleis einen organischen Linkaufbau nachbilden und somit auch zum Erfolg kommen. Dies ist natürlich aber mit einem enormen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden.

Dazu ein spannendes Video von Andreas Graap zum Thema Linkbuilding-Prozesse:

Statt Beiträge in Blogs oder Links zu kaufen, frage ich einfach, ob ich einen Gastartikel mit Link bereitstellen darf oder einfach freiwillig verlinkt werde. (Man munkelt nämlich, dass am anderen Ende der Leitung auch Menschen sitzen…)

3 Kommentare

  1. Gut gebrüllt Löwe :) Bei den Artikelverzeichnissen sollte man halt nicht jedes nehmen, manche sind wirklich völliger Mist. Jedoch gibt es auch noch echt gute Artikelverzeichnisse die ich sehr gern fürs Linkbuilding nutze. Auch Social Bookmarks haben auf jedenfall ihre Berechtigung. Ich schmunzel immer über die Web 2.0. High PR Links die einem angeboten werden. ;-)

  2. Hallo und Danke für den Artikel.
    Besonders interessant finde ich die Idee mit den Expired Domains. Auch wenn es – wie du schon schreibst – alles etwas zeitaufwändig ist, scheint es eine gute Möglichkeit zu sein die eigene Seite zunstärken.
    Gruß, Max

  3. Das Video finde ich gut gelungen. Hier sieht man wie andere das LB angehen und ich erkenne parallelen zur meiner Vorgehensweise. Desweiteren gefällt mir, dass auch mal aus dem Nähkästen geplaudert wird und kann brauchbare Informationen mitnehmen. Ich kenne andere Blogs und Foren, da hält man sich weit aus bedeckter.

    Gruß Sven

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*


Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
erika-steinbach
Der Fall Erika Steinbach

Der Vorfall ist zwar schon einige Tage her, doch immernoch wert genug, darüber zu bloggen. Prinzipiell ist es ja nicht...

Schließen