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Berlin re:publica – tolle Vorträge für Blogger (Monetarisierung von Blogs)

| 2 Kommentare

re:publica 2009 - Bühnendeko / (c) litorga www.flickr.com


Der frühe Vogel fängt den Wurm – besonders schmerzlich wurde mir dies bewusst, als ich festgestellt habe, was mir bei der diesjährigen republica:berlin 2012 entgehn wird – für Blogger gibt es dort ein „Early Bird“ Ticket, welches gerade einmal 60€ kostet. Natürlich sind diese jetzt alle ausverkauft und ich habe keins abbekommen… Beim nächsten Mal!

Später wird für das Ticket nämlich 450€ fällig, zuviel Geld für einen armen Schüler.

Auch dieses Geld wäre gut investiert, denn die Vorträge die dort abgehalten werden, sind für Blogger und Seitenbetreiber exorbitant interessant.

Um einen kleinen Eindruck über die Vorträge zu bekommen, kann man sich die Videos der vergangenen Veranstaltungen auf Youtube anschauen. Auch wenn die Aufnahme Technik nach „Taschenrechner!11“ schreit, zählen vor allem die Inhalte.

Sascha Pallenberg über die Monetarisierung eines Blogs

„Jemand erzählt uns jetzt, wie wir alle steinreich werden, durch das Bloggen“


Lustigerweise wird dort nicht wie in sovielen dubiosen Ratgebern eine angeblich bombensichere Anleitung zum Geldverdienen gegeben – sondern erst einmal grundsätzliche Dinge geklärt. Auf den Kern heruntergebrochen sagt Pallenberg:

  • Wer mit einem Blog Geld verdienen will, muss Vollzeit-Blogger sein
  • Nur für das Geld bloggen funktioniert nicht, es muss eine Art „Bestimmung“ sein
  • Man kann sich nie auf seinen Erfolgen ausruhen  – und immer jeden Tag so viele Artikel schreiben wie nur möglich
  • Aktualität ist im Internet alles

Bist zu einem gewissen Grad stimmen diese Ausführungen natürlich. Dennoch muss dazu gesagt werden, dass besagter Herr Pallenberg sein gesamtes Einkommen aus den Einnahmen seines Blogs bestreitet. Das bedeutet, dass er aus dem Bloggeschäft leben muss. Wer dieses dann nicht Vollzeit betreibt, wäre „selbst schuld“.

Gerade Hobby-Blogger haben natürlich nicht die Zeit, jeden Tag 10-12 Stunden zu bloggen und Artikel zu schreiben. Doch auch dort kann über beständige Arbeit ein solides Einkommen erzielt werden:

Die Beständigkeit von Inhalten


Im Vortrag über „Crowd-Payment“ inform von flattr ist mir vor allem dieser Satz in Erinnerung geblieben: „Es ist nicht unbedingt der Aufwand, die Mühe, die in einem Blogbeitrag steckt, die belohnt wird. Sondern: Viel Meinung, manche kurze Polemik“.

Auch wird dort aufgeführt, dass die Leute gerade die Beständigkeit von Inhalten belohnen. So denken gerade Blogger in der Anfangsphase: „Ich habe soviele tolle Artikel und der bekannte Blog XYZ macht nur Meinungsmache und verdient damit einen Haufen Geld.“

Das kann ja alles stimmen, doch den Leuten gefällt es, und sie wollen das auch morgen noch haben – darum wird geflattert.

Symbolisch für andere Einnahmequellen

Flattr steht und fällt natürlich an der Nutzerinteraktion – das monatliche Guthaben, dass für flattr bezahlt wird, kann man mit dem Klicken auf die flattr Buttons, die in Seiten eingebunden werden können werden diese Beträge an all die „Klickempfänger“ aufgeteilt.

Ein winziger Hobbyblog kann damit natürlich nicht riesige Einnahmen erzielen, trotzdem zeigt die Podiumsdiskussion, das beständige und gute Inhalte belohnt werden. Dazu gehört eben auch die monetäre Seite.

2 Kommentare

  1. Finde ich auch ;)
    Schmeichelt möglicherweise nicht die eigene Bloggerseele, aber hilft!

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