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Das Internet: (k)ein rechtsfreier Raum!

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Warnung: Internetseite geschlossen

Sehen deutsche Internetseiten bald so aus?

Letztens bin ich über eine Schlagzeile gestolpert, die mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist: „Öffnungszeiten für das Internet“.


Nach ein wenig Recherche stieß ich dann auf den Artikel der thüringischen Piratenpartei (übrigens das Bundesland wo ich derzeit lebe ;)), nur um festzustellen, dass meine Befürchtung stimmt: das Internet wird anscheinend bald zu einem Ort voll von Kontrolle, Zwang und Zensur.

Vorsicht: Meine Meinung

Kaum Nutzen, dafür hohe Kosten

Warum soll es im Internet Öffnungszeiten geben? Wegen dem Jugendschutz! Somit müssen also deutsche Seiten, die Inhalte haben, die mit FSK 18 deklariert sind außerhalb der Zeitspanne von 23.00 – 6.00 Uhr vom Netz genommen werden, bei FSK 16 Inhalten kann schon eine Stunde früher zugegriffen werden, nämlich um 22.00 Uhr.

Während dann Videospiel-Seiten vom Netz genommen werden…

…bleiben Seiten P**no-Seiten aus Amerika für Kinder frei erreichbar

Das schlimme an diesem Land: es gibt zuviele alte Menschen. Noch schlimmer: diese alten Menschen wollen Gesetze für Techniken machen, die sie gar nicht mehr verstehen und überblicken können.

Wäre es nicht viel besser, in Schulen und Kindergärten die Kinder und Jugendlichen sanft an das Thema Technik und Computer heranführen würden?

Wenn auch zuhause Kinder nicht vor Fernsehern oder Computern geparkt werden, sondern zusammen die Funktionen entdeckt und auch erklärt werden.

Der Staat verbietet mir auch, eine Bank auszurauben

Trotzdem gibt es Menschen die eine Bank ausrauben. Doch hier geht es um mehr, es geht um das Prinzip. Wenn ich 18 Jahre alt bin, muss ich im Internet einfach (natürlich im Rahmen der Legalität) machen können was ich möchte! Ganz einfach…

Wenn dann nämlich irgendwann ein Politiker daherkommt, der manch brisante Informationen zurückhalten möchte? Ist die Seite dann einfach FSK 18? Wie wird darüber entschieden, in welche Kategorie eine Seite überhaupt fällt. Und welche Personen übernehmen dies?

Ich persönlich habe nur Angst um meine Informationsfreiheit

Bei mir ist keine Zeitung abonniert, sondern die Süddeutsche in den Lesezeichen. Mein Wetterbericht hole ich mir gezielt für die Region in der ich lebe auf Wetteronline. Wenn ich eine ganz bestimmte Information brauche, benutze ich die Google-Suche, anstatt mich durch dutzende Wälzer in der Bücherei zu quälen (wo es nebenbei noch nicht mal eine Volltextsuche gibt ;)).

Wenn man bei speziellen Gebieten absolut keine Ahnung hat, geht man in das Internet. Wenn man bei seiner Suche erfolgreich ist und Google zum gesuchten Thema ein brauchbares Ergebnis wie „Informationen zur Erbschaftssteuer erhalten Sie hier“ ausspuckt, hat man die gewünschten Informationen sofort zur Verfügung. Was hätte man gemacht wenn es kein Internet gäbe? Anwalt anrufen? Rechtsbücher lesen in denen Informationen zu allen möglichen Themen – jedoch nicht zum Erbrecht stehen?

Das alles soll aber bloß ein Beispiel dafür sein, dass das Internet eben keine menschenverachtende und rechtsfreie Grauzone des menschlichen Lebens ist, sondern eine (leider nur fast) unkontrollierte Art des Informationsaustauschs unter allen Menschen der Welt ist, der aber am Ende so unglaublich produktiv und informativ ist, dass ein Mensch mit gesundem Geist gar nicht auf die Idee kommen würde, den Zugang dazu einzuschränken

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