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Zeigt her eure Wordpress Plugins...

Das sind meine besten WordPress Plugins

| 1 Kommentar

Im Laufe meiner fast einjährigen Blogger-Karriere habe ich zig WordPress-Plugins installiert, aktiviert, deaktiviert und deinstalliert und dabei eine “Top 15″ von empfehlenswerten Plugins erreicht.

Da ich es persönlich immer recht spannend finde, auch welche Pferde andere Blogs setzen, möchte ich nun auch einmal mit offenen Karten spielen und zeigen, mit welchen Plugins ich täglich arbeite:

All in One SEO Pack

Viele Webmaster die WordPress im Einsatz haben schwören ja mittlerweile auf Yoast! doch ich bin mit dem All in One SEO Pack ganz gut gefahren. Neben globalen On-Page SEO-Einstellungen ist es durch das Plugin möglich, den Title-Tag und die Description der Seite anzupassen.

Dies ist vor allem wichtig, damit Suchmaschinen wie Google erkennen können, zu welchem Suchbegriff der Artikel in den Suchergebnissen erscheinen soll. Das hat zwei Vorteile: Google kann den Artikel für Suchende einbinden und somit Mehrwert bieten, und der Blog bekommt einen Besucher-Zuwachs.

Antispam Bee

Ein tolles Plugin, welches im Hintergrund Spam-Kommentare abwehrt. Jeder Blogger ist zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einer wahren Flut an inhaltlosen Kommentaren konfrontiert die lediglich darauf abzielen Links zu generieren.

Natürlich sollte man nur sinnvolle und zum Beitrag passende Kommentare freischalten. Anti Spam Bee spart dabbei eine Menge Arbeit und Zeit, weil Spam-Kommentare gar nicht “durchkommen” und man somit nur inhaltsreiche Kommentare im WordPress-Dashboard sieht. Auch die leidigen E-Mail Benachrichtigungen bei unwichtigen Kommentaren haben dann ein Ende…

Contact Form 7

In der Regel möchte man auf einem Blog oder einer Website ein Kontakt-Formular für Besucher anbieten. Natürlich kann man dafür auf Dienste von Drittanbietern setzen und sie per HTML einbinden. Dies ist natürlich eine relativ unelegante Lösung.

Um dieses Problem zu umgehen ohne in Programm-Code herumwühlen zu müssen bietet sich das Plugin Contact Form 7 an. Somit kann man auf der Kontakt-Seite ein natives Kontaktformular einbinden, welches Nachrichten an eine eingestellte E-Mail Adresse versendet – sehr praktisch.

Feedburner Email Subscription

Um Blog-Besucher zu Stammbesuchern zu machen und an die Seite zu binden bietet sich ein RSS-Feed an. Googles Dienst “Feedburner” ist eine gute Möglichkeit, um einen RSS-Feed mit einem E-Mail-Newsletter zu verbinden.

Mit dem Subscription Plugin kann man ein kleines E-Mail-Feld in die Sidebar einbinden, in das geneigte Besucher ihre E-Mail-Adresse eintragen können, um ab sofort die neusten Blogbeiträge per Mail zu bekommen.

Google XML Sitemaps

Eine Sitemap ist wichtig, damit Suchmaschinen einen Überblick über die Inhalte einer Website zu bekommen, und diese richtig in den Suchergebnissen zu platzieren. Eine Sitemap per Hand einzurichten bedeutet extrem großen Aufwand. Google XML Sitemaps übernimmt dies mit ein paar Klicks. Danach muss man sich nicht mehr um die Angelegenheit kümmern und hat immer eine aktualisierte Sitemap für die Website.

P3 (Plugin Performance Profiler)

Mit diesem Plugin ist es möglich, den Seitenaufbau zu optimieren. Denn das Plugin zeigt an, welches WordPress Plugin auf dem Blog die meisten Ressourcen frisst und den Seitenaufbau verlangsamt. Um viele Besucher zu bekommen und zu halten ist ein schneller Seitenaufbau und kurze Ladezeiten sehr wichtig, da sonst die Absprungrate extrem hoch ist.

Page Links To

In der Navigationsstruktur von WordPress ist es möglich, statische Seiten zu erstellen und auf die Hauptseite einzupflegen. Standardmäßig nicht möglich ist allerdings eine Verlinkung zu einer anderen Internetseite. Mit Page Links To ist dies kein Problem.

Beispielsweise bei einer Verlinkung zu einer Paypal-Spendenseite kann dieses Plugin sehr hilfreich sein. Viele andere Verwendungszwecke sind aber auch denkbar.

SEO Friendly Images

Wieder etwas über Suchmaschinenoptimierung (SEO), doch über dieses leidige Thema kommt ein guter Blogger im Regelfall nicht hinweg, um viele Besucher zu bekommen. Das Plugin stattet in Artikel eingepflegte Bilder mit Alt- und Title-Attributen auf.

Social Bookmarks

Das WordPress Plugin Social Bookmarks bindet nach jedem Artikel Social Bookmarks Button ein, die es Blogbesuchern ermöglichen, gute Inhalte in Social-Bookmark-Kanäle mit ein paar Klicks einzubinden. Und wie wir alle wissen helfen diese, die Platzierung in Suchmaschinen zu verbessern und durch die Verlinkung mehr Seitenbesucher anzulocken.

Diese helfen Google zu bestimmen, was sich hinter dein eingebundenen Bildern verbirgt, denn der Algorithmus kann heute noch keine Bilder analysieren – sondern nur deren Beschreibungen. Und über die Google Bildersuche lassen sich ohne großen Aufwand einige Besucher auf die Seite bringen.

SubHeading

SubHeading bindet unter jeder Artikelüberschrift eine Zweit-Überschrift ein. Besonders vorteilhaft ist dies bei längeren Artikelüberschriften, oder wenn man Sachverhalte nicht so verkürzen kann, das sie sinngemäß bleiben.

An der gewünschten Stelle im WordPress-Code kann dann die Artikelunterschrift eingefügt werden und wird dann immer variabel eingeblendet.

Twitter Widget

Ich verwende das Twitter Widget Plugin, um meine mit dem Blog verknüpften Tweets auf dem Blog einzubinden. Wie man das Widget eindeutscht habe ich auch beschrieben.

upPrev

UpPrev ist ein geniales Plugin, um die Bounce-Rate (Absprungrate) auf dem Blog extrem zu verringern. Die Absprungrate ist der Prozentsatz der Blogbesucher, die den Blog wieder verlassen, ohne auf “geklickt” zu haben.

Das Plugin blendet im rechten unteren Bildschirmrand eine kleine Box ein, die einen weiteren Artikel vorschlägt. Die Box kommt dabei ins Bild “gefahren”, wenn der Besucher bis unter die Kommentare scrollt. Über einige kleine Anpassungen dieses Plugins habe ich auch schon einige Worte verloren.

WordPress Gzip Compression

Das ein schneller Seitenaufbau kein Nachteil, sondern ein Vorteil ist, sollte nun hinlänglich bekannt sein. Die meisten modernen Web-Browser unterstützen die Zip-Kompression einer Webseite. Dabei werden Inhalte komprimiert und vom Browser (Firefox, Chrome, etc…) wieder dekomprimiert.

Durch die Installation des Plugins kann die Performance und die Ladezeiten des WordPress-Blogs einen mächtigen Schub bekommen: ausprobieren!

WordPress Popular Posts

WordPress Popular Posts zeigt die beliebtesten Artikel auf einem WordPress Blog an. Diese können dann mit dem dazugehörigen Widget in der Sidebar angezeigt werden.

Meist sind die beliebtesten Artikel auch die gefragtesten und helfen dabei, ein gutes “Erlebnis” der Seite zu schaffen.

WP System Health

Zu guter Letzt noch das Plugin WP System Health. Dieses zeigt an, wieviel PHP-Memory die aktivierten und installierten WordPress-Plugins verbrauchen. Ich habe mir in meiner “Laufbahn” nämlich schon des öfteren durch eine Überschreitung des PHP-Memory Limits (Arbeitsspeicherlimit des Webservers) den kompletten Blog zerschossen.

Deshalb auch die unbedingte Bitte: Regelmäßige Backups und die Kontrolle über das PHP-Memory Limit sind absolute Pflicht, um den Blog mit der Gesamtheit an Inhalten nicht zu gefährden!

Welche Plugins fehlen noch in der Liste und warum?

Ich habe natürlich keinen Anspruch darauf, dass diese Liste perfekt ist, doch sie bietet eine gute Grundausstattung an sinnvolen WordPress-Plugins, die einem in der Praxis etwas nützen. Doch bin ich natürlich ein neugieriger Mensch und würde gerne von euch wissen, welche Plugins in dieser Liste noch fehlen – und warum!

Ein Kommentar

  1. Sehr schöne Liste und interessant zu wissen, was andere Blogger für Plugins nutzen. Ich habe neulich auch eine Liste mit meinen wichtigsten Plugins erstellt und stelle fest, dass du ganz andere Plugins nutzt als ich. Hier meine Plugins http://www.vanvox.de/13-must-have-plugins-fuer-deinen-wordpress-blog/2734/
    Grüße

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