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Die dritte Dimension – brauchen wir 3D in der Unterhaltungselektronik?

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Die Filmindustrie ist in der Krise, genauso wie in der Zeit, als der Fernseher Einzug hielt. Immer dann kommen 3D Filme auf. Sie überzeugen nicht durch innovative Ideen, glaubwürdige Charaktere oder eine tiegründige Story – sie sind “bloß” ein Mehrwert. (Dieser wird dann aber an den Kassen auch ordentlich in Rechnung gestellt…) Daher meine Frage: Brauchen wir dieses ganze Zeug überhaupt?

Könnte 3D die Kinos und die Filmindustrie endgültig töten?


Denn mit dem Hype um die 3D Filme stiegen auch die Eintrittspreise enorm an. Der Umsatz der erzielt wird ist eine Milchmädchenrechnung: wenn man mehr Geld für eine Eintrittskarte verlangt, hat man am Ende natürlich einen höheren Gewinn oder kann die gesunkenen Zahlen der Kinogänger damit ausgleichen. Auf Dauer wird diese Strategie meiner Meinung nach aber nicht aufgehen. Denn irgendwann hat man sich von (fast) allem satt gesehen.

Vorbei die Zeit, wo man sich über das kristallklare HD-Bild gefreut hat

Mittlerweile halte ich persönlich normale PAL-DVDs gar nicht mehr aus… Da muss es schon die Blu-Ray sein. Aber etwas besonderes in dem Sinne ist dabei trotzdem nicht, man hat sich “halt daran gewöhnt”. Und dieses Sättigungsgefühl wird früher oder später auch bei 3D auftreten.

3D wird marktreif…

… oder auch nicht. Zumindest geschehen mit dem Nintendo 3DS. Zumindest hagelte es einiges an Kritik, da der 3D-Effekt mit der Zeit sehr anstrengend für die Augen sei und das man permanent “steif” vor dem Gerät sitzen muss, da man nur aus einem bestimmten Blickwinkel wirklich dreidimensional sieht. Ansonsten natürlich eine gute gemeinte Idee, so eine Konsole zu bringen, bei der man keine Brille braucht.

Immer diese Brillen!

Mit diesem lustigen Video schön auf den Punkt gebracht. Diese verdammten Brillen nerven einfach und sehen doof aus. ;)

 

Spaß bei Seite

Früher oder später wird uns das Thema 3D nach HDTV alle einholen. Erkennen lässt sich das heute schon an der Produktion erster 3D Fernseh-Geräte sowie Konsolen die 3D Funktionen unterstützen bishin zu 3D PC-Bildschirmen und elektrisch und sich automatisch selbst dimmende 3D Brillen. Der Markt ist groß und der Gewinn dementsprechend auch. Doch wie sieht die ganze Entwicklung in ein paar Jahren aus? Sitzen wir abends dann wie Figuren aus Science-Fiction Filmen vor den Flimmerkisten und freuen uns, dass da gerade eine Hand aus dem Fernseher kommt und wundern uns manchmal, warum uns die eine oder die andere Person die Hand reicht.

Für alle Fans von 3D:

Ihr könnt eure technische Spielerei gerne haben – ich stehe da niemandem im Weg. Für mich wird 3D persönlich jedoch erst dann interessant, wenn:

  • es bezahlbar wird
  • 3D die Augen nicht mehr ermüdet
  • die Inhalte (Story, Dramatik, etc.) nicht darunter leiden

Bis dahin bin und bleibe ich ein Skeptiker der dritten Dimension!

Ein Kommentar

  1. Pingback: 3D – Realistischer als die Realität? | AREA_61

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