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Die “große” Abstinenz – ein Leben ohne Technik

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Ohne geht heutzutage gar nichts mehr: Computer, Videospielkonsole, MP3 Player, Handy…
Doch wie sieht ein Leben ohne diese ganzen Sachen aus und fehlt einem heutigen Menschen dabei etwas? Dafür hat der netnetzblog ein Experiment gestartet…

7 Tage Qual…

Solange sollte der Versuch dauern. Verbunden mit dem Besuch von Taizé, (ein Ort in Süd-Frankreich, wo sich wöchentlich tausende Jugendliche treffen, um sich zu begegnen und über ihren Glauben nachzudenken), sollte der Technikzirkus also eine Woche lang für mich geschlossen sein. Soweit so gut.

Viel viel frische Luft

Ich habe kein Zugriff zum Fernsehen, kein Computer und schon gar kein Internet, auf der Zugfahrt wehmütige Blicke in Richtung fremde iPads, Notebooks und PDA’s. Doch ich bleibe eisern, will ich doch endlich einmal überprüfen, wieviel Platz diese Dinge in meinem Leben schon eingenommen haben…
Langeweile macht sich breit, die Tageszeitung der Süddeutschen bietet nicht genug Zündstoff und Unterhaltung für eine 9 stündige Zugfahrt. Die Stimmung ist gedrückt :(

Endlich einmal Zeit, über wichtige Dinge zu reden

Wer viel Zeit hat, hat auch viel Zeit zum Nachdenken, und so fange ich unweigerlich an, mich meinen eigenen kleinen (und großen) Problemen zu stellen und mich darüber zu unterhalten.
Endlich ist da einmal Raum und Platz für solche Gedanken.

Die “kleinen” Dinge im Leben werden plötzlich wichtig

Nach ein paar Tagen im französischen Kloster, bei unglaublich viel Action und haufenweise interessanten Leuten von der ganzen Welt, blendet ich den “Verzicht” plötzlich völlig aus.

 

Ein Abend mit “echtem” Gitarrenspiel, netten Gesprächen und spannenden Menschen ist auf einmal viel erstrebenswerter für mich. Nicht nur das – ein Umdenken findet statt, ich treffe Leute, die aktiv in der Carderszene unterwegs sind. (Kreditkartenbetrug im Internet). Sie offenbaren mir (neugierigen) Menschen, alle ihre fiesen Tricks.
Aufeinmal werden sie nachdenklich und realisieren (wie ich), dass es auch wichtigere Dinge im Leben gibt, und sie ihre Zeit vor der Kiste regelrecht “verschwenden”.

Die Woche ist vorbei

Der Computer ist an! Doch weshalb?
Nicht um irgendwelche Games zu zocken und sich die Zeit zu vertreiben! Nicht um mit irgendwelchen Leute Nichtigkeiten in Chats auszutauschen. Nicht um stundenlang auf Youtube witzige Videos zu schauen!

Die Technik ist das Mittel zum Zweck

Um mit anderen Kontakt aufzunehmen, die man im wahren Leben kennen- und lieben gelernt hat. Beispielsweise mit facebook. Oder um seine Meinung zu äußern, mit einem Blog. Die Technik darf nur eines nicht: uns beherrschen.
Es gibt soviele Dinge im Leben, die um einiges schöner sind, als eine einsame Nacht vor dem Bildschirm (auch wenn sich ein top aktuelles Spiel am Release-Tag im Laufwerk dreht). Lebt euer Leben, lasst euch nicht aufhalten.

Die Woche hat mir das klar gemacht.

6 Kommentare

  1. Oh Gott, gerade auf Zugreisen könnte ich gar nicht mehr ohne digitale Unterhaltung ala MP3-Player oder Kontaktmöglichkeiten via Handy.

    Einmal im Jahr führe auch ein ähnliches Dasein durch, das liegt aber an mangelendem Empfang und Strom und nennt sich schlicht ‘richtiger” Sommerurlaub. =)

  2. Ein Leben ohne Fernsehen praktiziere ich schon seit Jahren. Ein Leben ohne Internet ist jedoch schlichtweg nicht denkbar… Ein großer Teil meiner Alltagsplanung und sozialer Interaktion wird inzwischen dadurch bestimmt, dass ich online erreichbar bin. Von meinem Job rede ich da noch nicht mal… Ergo: Mal eine Woche ausklinken geht zwar, dauerhaft verzichten aber eher nicht :-)

  3. Ok, ihr habt schon Recht. Das Internet bietet einfach viel zu viel – und es ist frei gestaltbar.
    Man kann shoppen, Videos schauen, Arbeiten, Informationen (vom Fach) beschaffen, Kommunizieren, etc…

    Abschalten für eine Woche macht Sinn, doch auf Dauer nicht!

  4. Pingback: Prepaid mit dem Handy ins Netz | net netz blog

  5. Hallo an alle Leser und Leserinnen!

    Ich habe mir diese Frage gestellt, da die deutsche Regierung beabsichtigt auf Alternativenergie zu setzen. Ich glaube nicht, dass diese Form der Energie ausreichend ist, um Deutschland mit Strom zu versorgen wie bisher und überlege wie es wohl wäre ohne Fernseher und Computer zu leben.

    Darauf sollten sich die Bürger lieber einstellen, fürchte ich!!

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