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Die Ladezeiten und den Seitenaufbau eines WordPress Blogs verbessern

| 4 Kommentare

Mittlerweile ist eine schnell ladende Internet-Seite kein Geheimtipp für guten Erfolg mehr – ein Internet-Nutzer der ewig auf Inhalte warten muss oder eine Suchmaschine, die ewig nicht Texte crawlen kann werden dieser Seite schnell den Rücken kehren. Doch wie schafft man es einen (schon auf vorhandenem) Webspace installierten Blog technisch zu optimieren? Das Zauberwort: Kompression!

Unnötigen Balast von Bord werfen

Im Leben einer WordPress-Installation sammelt sich eine gewaltige Menge Datenschrott an. Darunter Spam-Kommentare und Artikel-Entwürfe, die im Papierkorb liegen. Das Problem daran: sie liegen im Papierkorb und vermüllen die Datenbank! Darum Kommentar- und Artikelpapierkorb ausleeren. Bringt meist einen gewaltigen Geschwindigkeitsschub! Genauso verhält es sich mit aktiven, aber unnötigen Plugins. Viele werden einfach “blind” installiert und oft weiß man gar nicht mehr, was das Plugin im Einzelfall überhaupt bringt – darum – ausmisten!

 

Blog kompirimieren

So paradox es klingt: Um dem Blog einen Geschwindigkeitsschub zu geben muss man ihn zuerst ausbremsen, mit einem weiteren Plugin. Mit dem unkomplizierten Plugin wpCompressor kein Problem. Einfach installieren und fertig. Das Plugin arbeitet im Hintergrund und sollte direkt einen merkliche Leistungsverbesserung erzeugen.

Fremdinhalte “vermeiden”

Ein wichtiger Tipp! Beispielsweise brauchen die facebook-Like Boxes sehr lange zum Laden, darum sollte sie nur auf der Startseite verfügbar sein, nicht auf jeder einzelnen Artikelseite, um den von Suchmaschinen kommenden Leser nicht zu verschrecken.

Nicht unnötig große Mediendateien verwenden

Dies gilt für Bilder sowie für Audio-und Videodateien. Bilder sollten immer in der Größe sein, wie sie auch gebraucht werden. Heißt: Baue ich ein Bild in einen Artikel mit der Größe 320*110 Pixeln ein, sollte das Bild auch genauso groß sein – alles andere wäre unoptimiert.

Mediendateien auslagern

Traffic ist teuer und kaum ein Webprojekt hat einen überpotenten Webserver zur Verfügung. Darum sollten aufwändigere Dateien wie Podcasts oder Video-Tests immer ausgelagert werden. Auf One-Click-Hoster oder Video-Streaming Portale wie Youtube. Tut keinem weh und spart Serverleistung.

Geschwindigkeit überprüfen

 

Wer selbst nach umfangreichen Verbesserungsmaßnahmen noch das Gefühl hat, dass die Seite zu langsam sei, sollte das Problem einmal genau überprüfen. Mit Google Pagespeed geht das relativ unkompliziert. Das Tool wird als Addon für Firefox und Google Chrome angeboten. (Am besten in Verbindung mit Firebug!)

Pagespeed

Die Pagespeed Analyse des netnetzblogs

Die Pagespeed Analyse des netnetzblogs deckt auf, dass der Server noch nicht perfekt optimiert ist (rote Warn-Dreiecke) und somit kein gutes Ergebnis von mindestens 90 Punkten erreicht…

4 Kommentare

  1. Hi,
    ich bin kürzlich auf einen eigenen vserver umgestiegen, davor hatte ich einfachen webspace mit 128 MB RAM – nix besonderes also.
    GOogles Webmaster-Tools laufen bei mir seit ca. 1 1/2 jahren, so dass ich meine “Website Leitung” immer abrufen kann – die Daten sind zwar nicht wirklich korrekt, in einer realen Situation läd die Seite schneller, als Google es anzeigt. Die Tendenzen und meinungen der Besucher stimmen aber mit dem folgenden Screenshot überein:
    http://i51.tinypic.com/21a017t.jpg

    Das ist aus meinem Webmaster-Acc bei Google für tech-blog.net.
    Mit der Optimierung des Scriptes, kleine Bilder etc, habe ich mich schon recht früh beschäftigt, aber die Erfolge waren minimal.
    Wenn man aber Linux beherrscht und weiß, wie man einen Server sicher einrichtet, dann lohnt es sich unbedingt es zu tun.
    Screenshot zeigt ganz gut, wie sich die Tendenzen verändert haben.
    Webspace: Sprunghaft, teilweise sehr langsam
    vServer mit Apache2 – Standardkonfiguration vom Provider: wesentlich besser und stabiler
    vServer mit nginx und gzip komprimierung: nochmal ein stück schneller als mit apache2

    Leider ist das Einrichten eines Servers wesentlich kompexer als Maßnahmen, wie du sie oben beschreibst.
    Lohnen tut es sich aber allemal!

    Ciao
    Damian

  2. ahja und ich habe das ganze system rund um den webserver aktualisiert – das meiste eben von hand und neu kompiliert. nginx+mysql (aktuell, versionnr. nicht auf der hand)+php 5.3.8 (aktuellste) – wordpress an sich läuft mit 5.3 schneller als mit 5.2!

  3. Viel. findest Du z.B. auf http://page-speed.net/ noch den einen oder anderen Tipp.
    Sehr viel kann man auch mit CSS und JS erreichen, wenn diese optimiert werden. Da diese Dateien sehr oft den größten Ballast tragen.

  4. Hey danke, eure Tipps sind ja richtig toll! Werde das in einer ruhigen Minute alles mal durchprobieren!

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