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Die Qual der Blog-Wahl: Blogger oder WordPress?

| 2 Kommentare

Ein Blog ist bei beiden Plattformen schnell erstellt (gerade für nicht allzu technikversierte Menschen)… Doch welche kostenlose Blogplattform bietet unter’m Strich mehr? Blogger von Google oder WordPress.com als Spartenunternehmen vom Blogsystem WordPress?
Im direkten Vergleich müssen sich beide behaupten:

Unkomplizierte Installation

Ist bei Blogger sowie bei WordPress vorhanden. Nicht ein einziges Mal fällt dort ein Wort über „FTP-Server“ oder „phpmyadmin“. Einfach Namen auswählen, Daten eintragen und registrieren. Somit Gleichstand zwischen Blogger und WordPress.

Aussehen (Handling)

Standard-Themes sind bei beiden recht schnell und unkompliziert zu installieren. Bei dem „richtigen“ CMS WordPress kann man aus unzähligen Themes wählen und sogar eigene schreiben – bei der kostenlosen Version wordpress.com hat man „nur“ Zugriff auf Themes aus dem WordPress-Themepool (anpassbar sind sie aber dennoch).

 

Bei Blogger geht das schon anders, dort kann man sogenannte Blogger Templates aus externen Quellen ohne großen Aufwand installieren. Störend wirkt bei Blogger nur die obligatorische Eigenwerbung-Leiste oben im Header (lässt sich mit ein wenig HTML-Trickserei aber auch entfernen). Einen klaren Sieger gibt es also auch in dieser Rubrik nicht.

Monetisierung

Funktioniert faktisch nur bei Blogger. WordPress.com(!) (nicht WordPress als CMS) verbietet auf ihren Servern gehostete Blogs nämlich, Werbung zu treiben. (In Form von Adsense, Contaxe, plista, usw…). Dort wird nämlich von WordPress.com selbst Werbung geschaltet und dies kann nur gegen Gebühr deaktiviert werden. Positiv fällt bei Blogger vor allem die Einbindung des Google eigenen Werbeformats Adsense auf, die einfach und gut funktioniert. Wer also mit seinen Artikeln ein wenig Geld einnehmen möchte, sollte Blogger im Auge behalten.

Statistik, Optionen

WordPress ist ein extrem umfangreiches CMS und Blogger kann dem nicht das Wasser reichen. Doch gerade Anfänger, die ihren Blog ja auf solch einem Anbieter registrieren wollen, fühlen sich damit oft erschlagen. Blogger bietet umfangreiche Statistiken über Seitenbesucher in den Optionen integriert. Dort ist alles sehr schlicht gehalten, aber die Freiheit ist ein wenig beschränkt. So muss jeder selbst entscheiden, welche Plattform optimal ist.

.tld Domain

Ein Blog meineseite.wordpress.com oder meineseite.blogspot.com sieht erstens im Browser doof aus und kann man sich zweitens schlecht merken. Bei Blogger hat man direkt die Möglichkeit, sich eine .de Domain zu kaufen, bei wordpress.com muss dies über die (etwas komplizierten) DNS-Einstellungen beim Domain-Anbieter erfolgen.

Empfehlung

Ich persönlich tendiere eher zu Blogger, da man dort wenigstens auch etwas mit dem Blog verdienen kann. Die Designanpassungen funktionieren freier als bei WordPress und die Optionen reichen für einen Hobby-Blog völlig aus. Am Ende ist es aber eine Geschmacksfrage, und wer einen Blog „professionell“ betreiben will, kommt über eine eigene WordPress-Installation auf bezahltem Webspace mit .de Domain nicht herum!

 

2 Kommentare

  1. Pingback: Wordpress oder Blogger ? – Seiten News Blog

  2. Wir sind ehrlich glücklich, eure informative Website aufgetan zu haben!!!

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