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Sinnvoll oder Nutzlos?

Erster Eindruck vom neuen To-Do-List Service „Pinterest“

| 1 Kommentar

Wer mich ein bisschen näher kennt, weiß, dass ich ein großer Fan von To-Do-Listen bin. Nicht nur, weil sie mir dabei helfen, keine Aufgaben zu übersehen oder zu vergessen, sondern auch um sie zu visualisieren und nach Wichtigkeit zu ordnen.

Dies war der Hauptgrund weshalb ich mich für die Beta von Pinterest angemeldet habe. Pinterest ist eine Art Online-Kühlschrank. Und zwar nicht, um Lebensmittel zu kühlen, sondern um Dinge an die Kühl-Schranktür zu heften.

Digitale Pinnwand

Dabei kann man Bilder anheften, die zu dem jeweiligen Themengebiet passen. Bei der Anmeldung werden einem verschiedene Themenbereiche bereits vorgeschlagen, damit die eigene „Pinnwand-Welt“ keine Wüste bleibt. Darunter: „Mein Style“, „Einrichtung“ oder „Produkte die ich liebe“.

Für meine Zwecke waren die voreingestellten Pinnwände (Boards) zu „Social“, also ähnlich wie Facebook oder Twitter, bei denen Inhalte nun über die Kombination Bild und Text von statten gehen erinnert. Der Dienst sollte für mich aber ganz andere Zwecke erfüllen.

Pinterest

Pinterest Startscreen, gefüllt mit Banalitäten...

Aus diesem Grund ist es wichtig und richtig, dass man für verschiedene Pinnwände unterschiedliche Privatsphäre-Einstellungen vornehmen kann. Einige sind öffentlich „Meine Lieblingsplätze“, andere sind privat „Meine Aufgaben“.

Synchronisation mit Facebook

Angenehm ist die Anmeldung bei dem System. Nach meinem Invite per Mail gab es die Möglichkeit des Logins mit dem Facebook-Profil. Pinterest holt sich weitere Informationen wie das Profilbild dann auch aus diesem. Eine stressfrei(ere) Anmeldung ist somit garantiert.

Frage nach dem Urheberrecht

Ich für meinen Teil lade auf Pinterest nur Bilder hoch, an denen ich selber Rechte verfüge. Denn das Grundprinzip von Pinterest besteht ja im Befüllen von Pinnwänden mit Fotos und Bildern. Diese lassen sich manuell hochladen oder von anderen Webseiten mit Web-Adresse abrufen.

Da ich erst vor kurzem eine Abmahnung wegen einer nicht vorhanden Copyright-Nennung auf diesem Blog bekam, bin ich gerade in dieser Hinsicht sehr vorsichtig geworden. Mein Rat: Nur Bilder in den öffentlichen Boards veröffentlichen, bei denen man eigene Rechte besitzt!

Ernüchternder Test

Pinterest hält meiner Meinung nach nicht, was es verspricht. Als To-Do-List viel zu aufwändig (findet mal Bilder für „Bookmarks setzen, Forenlinks aufbauen, etc…) und für Soziale Netze nicht sinnvoll genug. Mittlerweile reichen mit an virtuellen Pinnwänden Facebook, Google Plus und im weitesten Sinne auch Twitter völlig aus.

Ich bleibe an dem Dienst natürlich dran und werde euch auf dem Laufenden halten, wenn es eine Funktion gibt, die für mich doch Sinn machen könnte.

Ein Kommentar

  1. Nu, frohes neues Jahr und – schon beinahe nicht mehr wahr – hgwzg ;)

    Irgendwo hatte ich die letzten 2 Tage einen amerikanischen Artikel zu Pinterest gelesen. Leider nicht gebookmarked aber: Fazit war „Positiv“. Vor allem einfach.

    Vielleicht liegt der Haken hier:
    Als Nutzer für Pinterest sind „ganz gewöhnliche“ Menschen gedacht. Keine Nerds oder ältere Personen die seit Jahrzehnten am Computer rumspielen. (Ähnlichkeiten mit mir wären rein zufällig.)

    Diese Menschen kaufen ein, treffen sich mit der Familie, schreiben Glückwunschkarten zu Geburtstagen und so. Die setzen weniger Bookmarks und möglicherweise weiß da die Eine oder der Andere nicht mal warum denn überhaupt Forenlinks aufgebaut werden sollen? Es soll Menschen geben die im Jahre 2011 noch nicht wussten was ein RSS Feed ist. Wirklich.

    Sicher hast Du recht: für deine Bedürfnisse (und ähnlich gepolte Nutzer ;) ) passt das vermutlich nicht. Letzte Frage: wenn Facebook, Google+ und Twitter als virtuelle Pinnwand benutzt wird, welche Pinnwand brauche ich dann um diese 3 Pinnwände zu verwalten? ;)

    LG

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