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Fazit der QR-Code Blogparade

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QR Code Brief

Ausschnitt des QR-Code Briefs

Wie bekomme ich ohne viel (oder gar kein) Geld hochwertige Backlinks um Off-Page Optimierungen vorzunehmen?
Das war die Frage, dich ich mir gestellt habe.

Daraufhin entwickelte ich das Grundkonzept einer Linkbait-Aktion, die sich gewaschen hatte:

Mein Marketing Projekt

Als ich meine QR-Code-Blogparade startete, war ich in einer tiefen Sinnkrise – auf den Pfaden der Suchmaschinenoptimierung an einem Punkt gelangt, wo es für mich als kleiner Blogger nicht mehr weiterging: Backlinks.

Viele Unternehmen bezahlen unglaublich hohe Summen (200-300€) um einen einzigen Backlink auf einer Seite mit hohem TrustRank zu buchen.
Da ich – wie jeder andere Webmaster auch – mir nichts sehnlicher wünsche als das Wachstum meines Projekts, war es nun eher eine Notwendigkeit, Backlinks zu bekommen, und diese nicht teuer bezahlen zu müssen.

Ideenfindung …

Im Bereich von PR, Marketing und Werbung sind die Ideen das teuerste Gut, die sich Werbeagenturen auch regelmäßig versilbern lassen. Natürlich habe ich als One-Man-Show diese Kapazitäten gar nicht. Ich kann also nicht mal eben ein Motion-Capturing HD-Film drehen oder ein kleines Flash-Spiel programmieren.

Die Idee kam beim Joggen

Und damit ist bewiesen: Die besten Ideen kommen, wenn man loslässt und mal für kurze Zeit abschaltet und seine Batterien wieder auftankt!

Mir kam DIE Idee. Ich hatte mir kurze Zeit vor meiner Blogparade ein relativ modernes Smartphone zugelegt – weshalb ich endlich in den Genuss kam, QR-Codes zu scannen.

Der interessanteste Aspekt an QR-Codes ist meiner Meinung nach die Ungewissheit, was hinter den scharzen Pixelklumpen steckt, und das wollte ich für meine Blogparade ausnutzen…

20 Briefe an 20 Blogger

Warum Briefe?
Weil ich provokant behaupte: E-Mails liest heute eh keiner mehr. Wenn ich Bloggern querbeet irgendwelche QR-Codes zugeschickt hätte, wäre die Mail sofort gelöscht. Doch mit “offline” Post gehen wir Menschen anders um. Daher sollten es 20 Briefe an Blogger werden – nicht mehr und nicht weniger.

So bin ich ein wenig durch die Blogosphäre gesurft und hab mit potenzielle Linkbait-Opfer herausgesucht.
Mit einem Excel-Worksheet habe ich eine Adressdatenbank aus den Impressums-Daten der verschiedenen Blogs.

QR Code generiert und ausgedruckt

Dabei war der Hintergedanke dabei, keinerlei Background-Infos zu liefern. Keinen Absender, keinen Linktext…
Nichts, außer Empfängeradresse und dem riesigen, überdimensionalen QR-Code.

Aufwand und Kosten

Die Kosten für die Aktion belaufen sich auf rund 10€. Mehr nicht. Natürlich steckt einiges mehr an Arbeitsaufwand dahinter (exakt 4 Zeitstunden), doch als Schüler sollte das überhaupt kein Problem sein.

Resonanz und Fazit

Der Aufruf schlug weite Wellen - unter anderem auf Selbständig im Netz

Ich bin absolut positiv überrascht vom Ergebnis meiner Blogparade. Durch hochkarätige Backlinks habe ich einerseits eine tolle Off-Page Suchmaschinenoptimierung hingelegt und andererseits auch andere Blogger zum Nachdenken angeregt.

 

Insgesamt habe ich durch die Aktion und 20 Briefe 4 hochwertige Backlinks erreichen können, und bin außerdem um eine Erfahrung reicher geworden.

Meine Erkentniss:
Mit QR-Codes kann man durchaus Werbung treiben. Vielleicht nicht in jedem Bereich, aber zielgerichtete Werbung ist damit definitiv sehr gut umsetzbar, (z.B. Technik).

Weiterhin weiß ich jetzt auch, dass ich mit meinem Blog auch eine gewisse Reichweite erzielen kann, wenn ich mich mit der einen oder anderen Aktion richtig ins Zeug lege. Es gibt keine Grenzen nach oben…

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