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Ist es möglich eine künstliche Intelligenz zu programmieren?

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Roboter

Eine Künstliche Intelligenz zu programmieren ist gar nicht so einfach...

Neulich im Informatik Unterricht habe ich mir die Frage gestellt, ob es in ferner Zukunft überhaupt möglich sein wird, eine künstliche Intelligenz zu programmieren. Dort gibt es nämlich einige Probleme, die nicht einfach zu überwinden sind.

Was ist überhaupt Intelligenz?

Bevor man sich über künstliche Intelligenz Gedanken machen kann, sollte man erst mal klären, was Intelligenz eigentlich ist. Um es hier nicht zu kompliziert zu machen, eine nicht ganz wissenschaftliche, aber relativ anschauliche Erklärung:

Intelligenz ist die Fähigkeit, Zusammenhänge um sich herum einzuordnen, zu verstehen, und mit dem Gelernten Probleme zu lösen, welche in dieser Umwelt auftreten können.

Kurz gesagt: Intelligenz ist eine clevere Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Abläufe und Situationen.

Einer Maschine fehlt diese Gabe

Der größte Vorteil der Menschen ist eben diese kognitive Leistungsfähigkeit – dazu gehört auch die Nachahmung. (Manchmal ist diese auch gar nicht so gut, aber naja ;)). Ein Mensch kann durch Nachahmung neue Dinge erlernen und anwenden – eine Maschine eben nicht.

Der Computer wird immer auf dem Stand

…des Menschen bleiben, der ihn programmiert hat

Interessant ist in diesem Zusammenhang das Testverfahren für eine fertig programmierte Intelligenz, dem sogenannten Turing-Test. Nach diesem ist ein Computer oder eine Maschine nur dann intelligent, wenn ein Mensch bei einem Test eben dieser nicht erkennt, dass er mit einer Maschine kommuniziert. Witzigerweise hat noch keine einem Turing-Test standgehalten.

Aber künstliche Intelligenz ist kein Sci-Fi

Denn schon heute nehmen uns künstliche Intelligenzen einen großen Teil unserer Arbeit ab. Man kann das ungefährt mit dem Taschenrechner vergleichen – er hat eine “harte” Intelligenz: Die Menschen haben die “weiche” Intelligenz und können entscheiden, welche Aufgaben sie in ihrem Leben selbst übernehmen und welche sie Maschinen überlassen.

Und da kommt der Taschenrechner ins Spiel – jeder Mensch könnte (einfache) Rechenaufgaben auch im Kopf lösen. Durch seine Intelligenz entscheidet er aber, die Rechenaufgabe dem Taschenrechner zu übergeben, damit sie sich wichtigeren Dingen widmen können.

Dabei ist der Taschenrechner auf seinem Gebiet intelligent

Er hat zwar keine künstliche Intelligenz, in dem er die “weiche” und die “harte” (logische) Intelligenz vereinen kann – diese jedoch einem Gerät beidermaßen zu übertragen übersteigt jegliches technische Können heutiger Zeit. Selbst Philisophen haben sich darüber vor sehr langer Zeit Gedanken gemacht und kamen zu dem Schluss, dass Geist und Körper eine Einheit bilden. Doch (um die Werbung eines asiatischen Auto-Herstellers zu zitieren): “Nichts ist unmöglich”! Und vielleicht erleben wir ja noch ausgereifte künstliche Intelligenz, die dann den Turing-Test besteht.

2 Kommentare

  1. Vielleicht eine Lektüre wert? Bei dem Thema “Singularität” geht es um künstliche Intelligenz.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t

    Ein sehr bedeutender Vertreter dieser Denkrichtung ist der Amerikaner Ray Kurzweil (http://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Kurzweil). Der hat dazu auch einiges publiziert.

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