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Nobelpreis für den Kohlenstoff Graphen – das neue Material für Computer Hardware

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Ein Computer mit einem Quad-Core Prozessor und 3,2Ghz Taktung ist für heutige Begriffe schnell – wenn die Idee von den Russen Andre Geim und Konstantin Novoselov Anklang findet, werden CPU-Units bald mit 500 bis 1000Ghz Taktung laufen. Ein unvorstellbarer Wert. Und doch ist der Wunderstoff gar nicht so surreal, denn Graphen ist “lediglich” zweidimensionaler Kohlenstoff, wie er in jedem handelsüblichen
Bleistift enthalten ist…

Nobelpreis für eine “banale” Sache

Denn die beiden russischen Forscher haben die vorher als unmöglich geltende Herstellung von Graphen mit Klebeband bewerkstelligt.

 

Klingt verrückt, ist aber so einfach wie genial: Durch ständiges Abtragen von dünnen Schichten Graphit mittels Klebeband entstand Graphen. Wirklich nutzen kann man den Stoff im Alltag aber leider noch nicht.

IBM baut schon fleißig Transistoren

Möglicherweise ist das Problem der stetig schwindenden Quellen der seltenen Edel-Matelle für Halbleiter-Bauelemente und Transistoren dann vorbei. Lieferantenländer wie China könnten nämlich irgendwann die Tore dicht machen und es wäre in Europa nicht mehr möglich, Computer zu bauen. Das PC’s mit dieser Bauart noch effektiver arbeiten ist ein doppelt positiver Nebeneffekt.

Ein wenig überraschend kam der Nobelpreis schon

Neben dem großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen stellt Graphen nämlich eigentlich keine große Wissenschaftliche Neuerung dar. Gab es doch erst einen Nobelpreis für die Entdeckung von Fullerene, auch eine Modifikation von Kohlenstoff. (Graphit)

Wie soll Kohlenstoff als Computer-Hardware arbeiten

Jetzt wird es ein wenig kompliziert ;): Wie schon erwähnt ist Graphen zweidimensionaler Kohlenstoff. Soweit so gut. An diesem Prinzip setzt die Computertechnologie nämlich an – in dem Gitter des Atoms werden mit dem sogenannten “Tunneling Spin Injection” Verfahren dann “Up- und Down-Informationen” verankert – diese entsprechen den binären Werten 0 und 1 und können demzufolge als Speicherchip verwendet werden.

 

Auch die Energieeffizienz wird enorm gesteigert

Solch ein System braucht beim Lesen der Daten so gut wie keine Energie (in Form von Strom) und kann somit im Energiesparmodus mit extrem wenig Strom auskommen, beim Schreiben von Daten wird jedoch enorm viel Energie benötigt. Dieses Problem gilt es also noch auszumerzen.
Mit dem Wunderstoff plant IBM weiterhin sogar, RAM (Arbeitsspeicher), CPU (Prozessor) und HDD (Festplatte) nicht mehr mit einem Mainboard (Hauptplatine) verbunden sein müssen sondern kombiniert werden und eine Einheit bilden – dies noch einmal mit einigen Geschwindigkeitsverbesserungen verbunden.

Die Entwicklung der Computerforschung ist Musik in Nerd-Ohren

Und da wo ein Markt zu erschließen ist, wird auch geforscht. Wenn die nächste Generation von Computerhardware unendlich viel Leistung auf kleinstem Raum bietet, werden in Zukunft möglicherweise Tower (Stand-PC’s) verdrängt und ausschließlich Laptops produziert – weil sie leistungs- und preistechnisch auf einem Level stehen…

2 Kommentare

  1. Das wäre der Wahnsinn, unglaublich schnell

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