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uberspace
Ein Hosting-Epxeriment...

Uberspace – wie viel darf Webhosting kosten?

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Bei digitalen Dienstleistungen ist das immer so eine Sache. Beispielsweise spricht die Piraten Partei immer wieder von Informationsfreiheit und digitaler Revolution.

Dabei stellt sich mir dann wiederum die Frage, ob Webhosting oder der Serverbetrieb dann nicht aus kostenlos sein müssen, oder wie viel dieser maximal für den Endandwender kosten darf.

Der Dienst Uberspace verfolgt dabei ein interessantes Prinzip: Hosting zu einem Preis, den der Kunde bestimmt. Aber ist das wirklich günstig?

“Hallo, wir sind Uberspace”

Mit dieser Begrüßung wird dem potenziellen Kunden sofort klargemacht, auf welchem “Terrain” er sich befindet: Auf einem experimentellen nämlich.

Du bestimmst den Preis.

Bei Uberspace.de verfolgen wir ein für viele vielleicht erstmal ungewöhnliches Konzept: Du suchst dir deinen Preis selbst aus. Wir legen lediglich einen Mindestpreis von 1 Euro pro Monat fest. Unter dem geht’s einfach nicht. Bei anderen Providern wirst du dafür kaum mehr als eine Art Web-Visitenkarte bekommen. Nicht so bei uns!

Die Betreiber des Hosters sagen von sich, dass es ihnen viel wichtiger ist, dass auch Webmaster ans Netz kommen, deren Geldbeutel ein wenig knapper bemessen sind.

Trotzdem ist der Mindestbetrag bei einem Euro fair, da sonst wahrscheinlich Verluste eingefahren werden. Viel interessanter finde ich allerdings den psychischen Aspekt:

Bezahl soviel wie DU willst

Hosting (mit .de Domain und relativ schnellem Space sowie 64MB PHP-Memory Limit) gibt es bei verschiedenen günstigen Hostern für 0,59€ bis 0,99€ im Monat, teilweise sogar ohne Einrichtungsgebühr. Was macht Uberspace also so besonders?

Ganz einfach, der künstliche Charme des “besonderen Hosters”. Nur weil Strato 5,90€ (!) für ein Hosting-Paket im Monat verlangt ist dies schon lange nicht “günstig” oder “hochwertig”, sondern wird vor allem von Webmastern verwendet, die wenig Ahnung haben – ist einfach so…

Persönlicher Druck

Ich persönlich würde, vorausgesetzt ich würde bei Uberspace hosten, auf jeden Fall mehr bezahlen als 1€, alleine schon, um nicht als “Ausbeuter” zu gelten und damit rechnet der Service wahrscheinlich auch. Denn wenn Hoster jahrelang erfolgreich mit Preisen im Bereich dieses Euros arbeiten, dann kann Uberspace nur Gewinn abwerfen.

Doch das soll natürlich nicht bedeuten, dass ich – wie immer – der Mäkelfred vom Dienst bin und die Idee in den Dreck ziehe: Denn die ist richtig cool!

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