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Für Anfänger (nicht) geeignet

Ukash, Paysafecard – Anonym im Netz bezahlen

| 1 Kommentar

Vor gut einem halben Jahr ging es in diesem Blog um VPN, also ein “Virtual Private Network”. Über so ein Netzwerk kann man seine gesamte Internetverbindung leiten und damit die IP-Adresse anonymisieren, also quasi die “Internet-Hausadresse”.

Allerdings kostet solch ein VPN in der Regel Geld. Doch was nützt ein IP-Anonymisierungsdienst, wenn man beim Anbieter seine Daten hinterlegt – genau – nicht viel… Ob Paypal oder Überweisung, der Verkäufer hat immer meine Daten. Wie lösen wir also dieses Problem?

Mit einer Online-Prepaidkarte

Die bekanttesten Anbieter heißen Paysafecard und Ukash. Der eine Dienst kommt aus Österreich, der andere aus England. Beide bieten im Prinzip den selben Dienst an: Man begiebt sich in einen Supermarkt, Zeitschriftenladen oder eine Tankstelle und erwirbt dort eine Prepaidkarte einer dieser Dienste.

Diese sehen aus wie Kassenbons, mit einem Unterschied: Auf diesen sind einzigartige “Codes”, denen ein bestimmter Wert zugeschrieben wird. Meist 10€, 20€, 50€ oder 100€. Beim Einkauf in Online-Shops, die diese Prepaidkarten als Zahlweise anbieten, müssen die Codes irgendwann eingegeben werden. Der Kaufbetrag wird dann von diesen abgezogen.

Lohnt sich für Anonymität – und wenn kein Paypal/Konto vorhanden ist

Die Prepaidkarten haben vor allem einen Vorteil: Sie sind anonym. Wer einen Account für One-Click-Hoster oder VPN-Anbieter kaufen will und nicht möchte, dass es darüber Aufzeichnungen gibt, sollte mit dieser Bezahlweise kaufen.

Für “normale” Einkäufe im Internet, die nicht unbedingt anonym von statten gehen müssen, kann man allerdings auf diese Zahlweise verzichten. Alleine schon deshalb, weil relativ hohe Gebühren für die Verkäufer anfallen, und sie diese natürlich auf den Preis (mit Extragebühren) aufschlagen.

Für jüngere Internetnutzer, die beispielsweise kein Bankkonto oder Paypal besitzen, und 10€ von Oma zugesteckt bekommen haben, können sich die Dienste lohnen.

Wichtig: Vor der Nutzung einlesen!

Denn die Codes sollte man am besten keinem zeigen, geben oder sonstwas damit anstellen, dass einem das gute Geld abhanden kommen könnte. Auch ich habe mit dem System anfangs meine arge Not gehabt… Beispielsweise besteht ein Ukash-Code aus 19 Zahlen. Eine (deutsche) Ukash-Karte ähnelt nach einem Kauf mehr einem Kassenbon.

Und nachdem die überforderte Verkäuferin im Schreibwarenladen endlich alles in die Wege geleitet hat, dass man diesen “Kassenbon” auch bekommt, erfolgt der nächste Schock: Auf dem Zettel sind nur 16 Zeichen?!

Ukash Ausdruck

Ukash Karte

Doch im Kleingedruckten die Antwort: Bitte die Ziffern 633 gefolgt von den oben aufgeführten 16-stelligen Code eingeben und bestätigen… Aha! Warum einfach, wenn aus kompliziert geht?

Ein Kommentar

  1. aber wenn man zb. einen vpn service mit pay pal bezahlt und der VPN Provider speichert keine logs dann ist es doch egal ob anonym oder nicht oder täsche ich mich ?
    man logt sich ja meistens mit der ip des isp auf dem vpn server an und da haben die ja auch die reale ip also was ändert dann das anonyme zahlen ?
    Bitte könnte mir jemand klarheit schafen weil ich wissen möchte ob ich da recht habe ?
    Danke !

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