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Wieviel ist meine Seite wert?

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Fehlanalyse oder die ungeschönte Wahrheit?

Irgendwann kommt der Tag, an dem man sich von dem einen oder anderen Projekt trennen muss. Dies kann viele Ursachen haben. Zeitmangel, wenig Feedback oder einfach Interessenlosigkeit.

Um das Potenzial der harten Arbeit jedoch nicht völlig aufzugeben, ist es ein weiser Schritt, seine Seite einem anderen Webmaster anzuvertrauen…

Doch zu welchem Preis?

Grundproblematik:

Auf welchem Kanal soll ich meine Hobby-Seite überhaupt verkaufen?

In dieser Richtung bieten sich viele Möglichkeiten. Zum einen ist es immer von Vorteil, einen direkten “Kundenkonktakt” aufzubauen. Ob per Mail, Telefon oder Brief, es gibt viele Möglichkeiten Kontakt mit potenziellen Käufern aufzunehmen.


Natürlich gibt es auch Plattformen, die sich auf den An- und Verkauf von Domains und Internetseiten spezialisiert haben.

So komisch wie es auch klingen mag, ist für viele Seitenbetreiber ebay der erste Anlaufpunkt. Doch auch Anbieter wie ProjectDeals oder sedo leben von dem Geschäft.

Doch auch dort muss man sich ja irgendwie auf einen Seiten-Preis einigen – was tun also?<

“Eine Seite ist immer soviel Wert, wie andere bereit sind dafür zu zahlen”

Ebay Domainverkauf

Mondpreis für die Domain myFace24.tv?

Natürlich sollte man ein liebgewonnenes Projekt nicht unter Wert verkaufen. Ein Fehler wäre es jedoch, Mondsummen für ein kleines Hobbyprojekt zu verlangen.

(Kommt jedoch ein Käufer mit einer Summe, die man selbst als Webmaster nicht verlangt hätte, weil er persönlichen Mehrwert daraus ziehen kann, wäre es vermessen bei einem solchen Angebot nein zu sagen!)

Wer allerdings überhaupt keine Ahnung hat, wie er einen soliden Preis festlegen kann, sollte folgende Faustregel beachten:

  • (Hostingkosten) + 1/2 * Jahresumsatz

Gehen wir also von einem fiktiven Technik-Blog aus. Dieser hat auf ein komplettes Kalenderjahr gerechnet ein durchschnittliches Monatseinkommen von 50€. Seine Seite verursacht jährliche Hostingkosten von rund 30€. Aus zeitlichen und persönlichen Gründen kann er seinen liebgewonnen Blog nicht weiter betreuen.

Nun möchte er die Seite zum Verkauf anbieten. Ein realistischer und guter Preis für seine Seite bewegt sich zwischen 600 und 900€.

Der neue Seitenbetreiber kann mit dem Material welches ihm zugrunde liegt – wenn er sich richtig ins Zeug legt – innerhalb von ein bis zwei Jahren wieder amortisieren. Danach verdient er mit dem Projekt.

Seitenbewertung aus SEO Sicht

Natürlich spielt auch die Gewichtung bei der Suchmaschine Google eine große Rolle. Irgendwelchen Monats- oder Jahreseinkommen sollte man als Seitenkäufer nicht einfach absegnen. Wichtig sind dabei unter anderem folgende Punkte:

  • Alter und Güte der Domain (Ein-Wort Domain)
  • Anzahl Backlinks
  • Sistrix Sichtbarkeitsindex (Google-Ranking bei verschiedenen Suchbegriffen)
  • Durchschnittliche Anzahl Besucher pro Monat

Gerade Webmaster die aus dem Bereich SEO kommen, geben fast nichts auf das Einkommen einer Seite. Ihrer Meinung nach hat jeder Webmaster seine eigenen Kanäle und Methoden zur Monetarisierung von Projekten.

Im besten Falle kann dieser einen noch höheren Umsatz als sei Vorgänger erzielen – im schlechtesten jedoch riesige Verluste erleiden…

Vergleich mit anderen Seiten

Gerade ebay bietet durch seine offene Verkaufsstrutur gute Richtwerte für die eigen Preisfindung. Genau hinschauen sollte man, welche Werte andere Projekte zum Zeitpunkt des Verkaufs vorweisen können, und zu welchem Preis sie unter den Hammer fallen.

Dann sollte dem erfolgreichen Verkauf einer Seite nichts mehr im Wege stehen.

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