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Zockernation China

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Gastartikel von Julia Hauser:
Als Einwohner einer westlichen Nation tut man sich oft schwer, Sitten, Bräuche und Gegebenheiten in anderen Ländern zu verstehen. Dass China eine Nation der Zocker ist, weiß man als Europäer zwar, verstehen wird man es aber vermutlich nicht so schnell.


Zwar ist auch in Europa der Nervenkitzel bei Sportwetten und Online Wetten, das Riskieren an der Börse und am Immobilienmarkt Gang und Gebe, doch nimmt es meist keine mit China vergleichbaren Ausmaße an.

Die Chinesen spielen für ihr Leben gern. Egal ob Schach, Domino, Toto, Lotto, Online Wetten oder irgend eine andere Form des (Glücks-) Spiels: die Leute in der bevölkerungsreichen Volksrepublik sind verrückt nach Spannung und Nervenkitzel.

Mittlerweile macht sich die zockwütige Meute auch über die chinesische Börse her. Zig Millionen Chinesen investieren hier ihr hart verdientes Geld, um sich entweder die Rente etwas aufzubessern, oder aber um den großen Coup zu landen und reich zu werden.
Wer hier in diesem Volk von Spielern an der Börse erfolgreich agieren will, muss sich rational verhalten und braucht ein gutes Konzept. Das Problem vieler Chinesen liegt genau darin versteckt: Sie differenzieren nicht zwischen Ernst (Geld anlegen an der Börse) und ?Spass? (kleine Beträge bei Lotto oder Toto setzten).

Im Jahre 1949 wurde das Glücksspiel von der kommunistischen Regierung in China gänzlich verboten. Mitte der Achtziger wurden dann unter Staatsaufsicht zuerst staatliche Wohlfahrtslotterien und anschließend Mitte der Neunziger auch Sportwetten eingeführt.

 

Für die Regierung war dies ein Erfolg, schließlich verzockten die Chinesen im vergangenen Jahr über 16 Millionen Euro. Verglichen mit den Umsätzen im Bereich der (florierenden) illegalen Glücksspiele, Sportwetten und verbotenen Casinos aber ein geradezu lächerlicher Betrag.

Das illegale Glücksspiel und vor allem die immer stärker werdende chinesische Wettmafia sind vermutlich auch die größten Probleme, mit denen sich die chinesische Regierung in Zukunft befassen wird müssen.

Ein Kommentar

  1. Ich habe mir die Seite jetzt einmal angeschaut, bin aber immer noch nicht hinter das System gestiegen…
    Übrigens, der Link im Kommentar wurde auf no-follow gesetzt ;)!

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