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Zwei Betriebssysteme in einem Computer

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Alkohol - Doppelt

Nicht nur damit kann man doppelt sehen... / (c) flickr.com Brian Rosner

Um ein neues Betriebssystem auszuprobieren oder eine Umgebung zu haben, in der man heruntergeladene Dateien sicher “überprüfen” zu können ist ein virtueller Computer nicht schlecht.

Wie man sich ein zweites Betriebssystem auf dem Computer einrichtet:

Kostenloses Tool “VirtualBox”

Für den privaten Anwendungsbereich reicht VirtualBox völlig aus. Besonders angenehm: VirtualBox ist für Windows, Linux, sowie Apple Computer erhältlich.

Voreinstellungen

Nach dem Download und der Installation von VirtualBox (je nach Betriebssystem), gibt es vor der Einrichtung des “zweiten Computers” noch einiges zu tun.

Die vier Hauptkategorien von VirtualBox

Geprüfte und passende Einstellungen:

Nach dem Öffnen von VirtualBox hat man vier Hauptkategorien: “Neu, Ändern, Starten und Verwerfen”.

Bevor es losgehen kann, sollte ein kurzer Blick auf “Ändern” geworfen werden.

Dort sind mehrere Subkategorien. Bei einem halbwegs modernen Computer, sollten dort diese Einstellungen getroffen werden:

  • System: Hauptspeicher bei 4GB Computer-Arbeitsspeicher 1024MB/bei 2GB Arbeitsspeicher 512MB, Chipsatz “PIIX3″, Haken bei “absolutes Zeigegerät aktivieren” und “Hardware-Uhr in HTC”
  • Anzeige: Grafikspeicher bei 12MB, Anzahl Bildschirme 1
  • Audio: Audiotreiber des Hosts “Null Audiotreiber” (es sei denn Ton wird gebraucht), Soundkarte “ICHAc97″
  • Netzwerk: Nur den ersten Adapter aktiveren(!), dort den Adapter wählen über die die “normale” Internetanbindung funktioniert
  • Schnittstellen: Haken bei “serielle Schnittstellen” entfernen
  • USB/gemeinsame Ordner: Kann im Regelfall komplett deaktiviert werden
vorgeschlagene Einstellungen

Einstellungen unter der Kategorie "Ändern"

Betriebssystem auf virtuellem Computer installieren

Mit VirtualBox kann entweder ein Betriebssystem von CD/DVD (Windows) oder von einer Image-Datei (Linux) installiert werden. Eine Image Datei ist ein Abbild einer CD oder DVD und “funktioniert” auch genauso, nur eben virtuell.

Fast alle Linux Distributionen können im Image-Format heruntergeladen werden, darunter auch Ubuntu und Linux Mint

Im Durchschnitt haben diese eine Größe von 700MB. Ist die Image Datei nun heruntergeladen oder die Installationsdisk des gewünschten Betriebssystems in das PC-Laufwerk eingelegt, kann es weitergehen.

Starten der Installation in VirtualBox

Mit einem Klick auf “Neu” wird eine neue virtuelle Maschine erstellt. Dieser wird ein Name gegeben, z.B. “Virtuelles Ubuntu”. Auch das nachher zu installierende Betriebssystem wird dort angegeben.

In diesem Falle würde also unter dem Reiter “Linux” die Auswahl “Ubuntu” die richtige sein.

Beim Hauptspeicher kann sich an oben genannten Werten orientiert werden (diese können im Nachhinein noch geändert werden). Die Größe der virtuellen Festplatte mit 8GB ist standardmäßig recht gut gewählt, kann also so bleiben – genauso wie das Dateiformat “Virtual Box Disk Image”.

Beim nächsten Einrichtungsschritt bedeutet “feste Größe”, dass die 8GB “starr” bleiben und auch bei erhöhtem Speicherbedarf der virtuellen Maschine nicht größer wird. “Dynamisch alloziiert” bedeutet, dass die virtuelle Festplatte je nach dem Platzbedarf wächst oder schrumpft. Letzteres ist meist die beste Wahl.

Einbinden der Image-Datei und Starten der Installation

Nachdem die erste virtuelle Maschine nun erstellt ist, wird es Zeit, darin ein Betriebssystem zu installieren. Durch einen erneuten Klick auf “Ändern”, kann in das virtuelle Laufwerk die Imagedatei eingebunden, oder die Installation von CD konfiguriert werden.

Mit der Bestätigung der Schaltfläche “Start” fährt der virtuelle Computer hoch, genauso wie ein echter… Nun startet die Installation, wie man sie von jedem Computer gewohnt ist.

Diese unterscheidet sich natürlich von Software zu Software, sollte jedoch kein großes Problem darstellen.

Virtual Box in Aktion

Ubuntu innerhalb Windows 7

Betriebssystem im Betriebssystem…

War alles richtig eingestellt und die Installation erfolgreich, kann man sich über ein zweites Betriebssystem freuen, in dem man gefahrlos Online-Banking machen kann, “Neues” ohne große Gefahren austesten kann, ohne seinen Computer in Gefahr zu bringen.

Tipp:
Open-Source Betriebssysteme wie Ubuntu sind weniger anfällig für Viren als Windows-PCs.

Beim normalen Workaround möchte man Windows aber natürlich dennoch nicht missen.

Daher ist eine virtuelle Maschine eine gute Alternative um sich sicher im Netz zu bewegen.

Dezentrale Einrichtung

Deshalb ist diese Methode auch dazu geeignet, Webserver dezentral einzurichten, da die fertig konfigurierten Betriebssysteme wieder in einem Image ausgegeben werden können und anderenorts nativ aufgespielt werden können!

5 Kommentare

  1. Hi Max,
    gibt es nicht Probleme, wenn ich wie in deinem letzten Satz erwähnt, ein Serversystem z.B. in einer virtuellen Maschine auf meinem Windows-Rechner einrichte und dieses Image dann später “einfach” nur auf einen Server spiele?
    Schließlich hat der Server doch ganz andere Hardwarekomponenten, als mein Win-Rechner. Oder sehe ich das falsch?
    Ich denke, zum Test von einzelnen Serverkomponenten ist eine VM sehr gut, aber zur Erstellung von Images für Server, die ich unter anderer Hardware verwenden möchte?

  2. Da hast du mich entweder falsch verstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt…
    Gemeint war damit, dass auf dem Server dann VirtualBox installiert wird und das gesicherte Backup aufgespielt wird.
    So ist dann in sekundenschnelle eine sichere und perfekt eingerichtete Serverumgebung (z.B. innerhalb Ubuntus) installiert.

  3. Auf meinem Handy sieht deine Seite irgendwie seltsam aus.

  4. Pingback: Mit Skype kostenlos telefonieren und Guthaben aufladen | net netz blog

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